Konfetti News

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Foto: © 123RF

 

Annegret Kramp-Karrenbauer

Merz enttäuschte auf dem Wahlparteitag der CDU mit einer wirren Rede und schweißgebadeter Stirn. AKK zog ihre Personality-Show konsequent durch. Sie gilt in Fachkreisen als zielstrebig und bissig zugleich. Keine Frage: Sie ist keine Eintagsfliege kein Intermezzo.

 

Der Neunzigjährige, der aus dem Fenster stieg und die SPD auf Talfahrt schickte

Klaus von Dohnanyi, der SPD-Bundesbildungsminister und Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg war, saß als Talkgast die Markus Lanz. In seiner ruhigen, aber bestimmten Art sagte der nach meiner Meinung interessanteste Politiker zum Thema SPD:  „der Partei fehlt ein Masterbrain“. Weniger gepflegt heißt das, ihr fehlt ein exzellenter Kopf. „Auf-die-Fresse“ Nahles ist nun wirklich eher für das Kirmeszelt als für das Kanzleramt geschaffen.

 

Besteuerungs-Running-Gag

Wenn irgendwo klassenkämpferisch neue Ausgaben gefordert werden und die Farge nach der Gegenfinanzierung kommt, antworten die „Geld raus“ Kämpfer regelmäßig eine Steuer auf Digitalunternehmen wie Google, Microsoft, Amazon usw. Klar, warum zahlen die fast nichts? Dass auch die zwielichtigen Konzerne wie FIFA, UEFA usw. vom Staat für ihre Turniere ausdrücklich steuerfrei gestellt werden, den Mantel des Schweigens drüber. Eine Sondersteuer für die amerikanischen Internet-Giganten wird immer wieder in die Ablage geschickt, zu furchtsam ist man vor Trump, der postwendend 25% Autozölle erheben würde. Und welcher politische Volkstribun will sich schon von den Fußballfans mit Pyrotechnik einnebeln lassen?

 

Bildung muss Ländersache bleiben, oder?

Mit diesem Spruch haben die Bundesländer eine 5 Milliarden Zugabe des Bundes für die Computerisierung der Länder abgelehnt. Der Bund solle sich nicht in diese Länderangelegenheit einmischen. Die Wahrheit ist, die Länder wollen weiterhin die Schulen als sozialpolitische Labore für ideologisch bedingte Menschenversuche nutzen und fürchten eine Beaufsichtigung durch den Bund. Dann lieber weiter ohne Computer. Liebe Länder, das bildungspolitisch rückständige Volksniveau in Deutschland mit den 16-fachen Schulvarianten nach Ländergusto ist euer Versagen. Weg mit dem Provinztheater!

 

Irre geleitete Bahn

Die Großsprecher der Deutschen Bahn weisen immer wieder darauf hin, dass ihre Fehlleistungen wie Modernisierung, Toilettenausfall, mangelndes W-lan, falsche Zugreihung usw. auf Kapitalmangel zurückzuführen sei. Dazu käme das sogenannte Spardiktat. Ein Blick auf die Liste der Beteiligungen der Deutschen Bahn weist einen anderen Weg. Zum Beispiel ist da die Chilteen Railways in Großbritannien, die LOROL in Hongkong und GB, die britische Wrexham, Beteiligungen in Russland, China, Indien, Saudi Arabien und Südafrika. Fast alles profitabel, aber warum ist das Management einer defizitären Steuerzahler-Firma damit befasst, den Schienenverkehr in aller Welt zu regeln? Eine reine Beteiligungsfirma zur Erzielung von Rendite gehört an die Börse und von der DB des Steuerzahlers sauber abgetrennt. Das Kapital gehört in unsere Deutsche Bahn investiert. Damit dort ein weltweit vorbildliches Unternehmen entsteht, zum Nutzen der Bahnkunden. Schlusspfiff!

 

Günter Morsbach

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