Männer-Wirtschaft

Spruch Feinstaub

Die Umwelt-Radikalos

In den Nachrichten wird fast täglich eine weitere Stadt zu Diesel-Fahrverboten verurteilt. Für die jeweilige Stadt, die lokale Wirtschaft und die betrogenen Dieselfahrer eine schlimme Sache. Kläger ist immer die DUH, die Deutsche Umwelthilfe eV. Chef Reschke ist sich keines schlechten Gewissens bei seinem Feldzug bewusst. Jetzt hat er auch noch erreicht, dass die Autobahn A40 bei Essen gesperrt werden muss. Die LKW’s werden also von der Autobahn nach langen Staus abfahren, durch Dörfer und Ortschaften qualmend schleichen, dann wieder in Kolonnen auf die A40 zurückkehren. Das ist dann ein echter  Umweltschaden. Der gleiche Blödsinn wie die Verkehrsumleitung in Hamburg, die eine Straße wird vielleicht besser, die Ausweichstrecken werden stark belastet. Dafür braucht man doch keinen Umweltschutz-Verein. Heiliger Sankt Florian, bewahr mein Haus, zünd andre an!


Die schwarze Roadshow

Auf den Regionalkonferenzen der CDU präsentieren sich bei einer Roadshow  Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz. Gewählt wird einer der drei Kandidaten für den Vorsitz der CDU von den Delegierten aus den Wahlkreisen am 7. und 8. Dezember 2018 in Hamburg. Hinter den Kulissen formieren sich die Truppen. Völlig unauffällig organisiert der Unions-Grande Wolfgang Schäuble die Unterstützung für Friedrich Merz. Er will für seine Partei kein Umbrüchlein, sondern eine neue Ära. Weniger Geeiere wie beim Diesel, klare Kante in der Migration, Wohlstand schaffen statt Umverteilung aufblähen. Deutschland steckt in der Wohlstandsfalle. Man braucht immer mehr Einnahmen, um die Bürger ruhig zu stellen. Dafür wird zu wenig in die Zukunft investiert, siehe Bildung, Infrastruktur und digitale Vernetzung. Schäuble, der Großmeister des Weitblicks, will statt des Stillstands einen kräftigen Aufbruch.


Wer hat Schuld an der Wohnungs-Verknappung?

Lesen Sie bitte meinen Essay aus TOYS, einfach hier klicken.


Kluge Söhne

Die saudische Regierung hat im Mordfall Khashoggi schon viel eigene Schuld zugeben müssen. Der Killertrupp aus Saudiarabien bestand aus blutrünstigen Spezialisten, offenbar den Besten des Landes. Die Horrormannschaft hat zwar den Mordauftrag an dem regimekritischen Journalisten erfüllt, aber dilettantische Spuren hinterlassen. Sie werden nicht überleben. Höchst gefühlvoll haben die beiden Söhne Salah und Abdullah von Jamal Kashoggi reagiert. Sie gaben dem amerikanischen Nachrichtensender CNN ein Interview zu dem Fall. Eine direkte Schuldzuweisung gegenüber dem Königshaus vermieden sie geschickt. Aber ihre Forderung hat es in sich. Da sich ihr Vater zuletzt im Istanbuler Konsulat – und rechtlich damit auf saudischem Grund befunden hätte – verlangten sie von der Regierung nach islamischem Recht die Herausgabe der Leiche zur Bestattung im heiligen Ort Medina. Parallel dazu veröffentlichte der türkische Geheimdienst die Vermutung, die Leiche sei im Konsulat in Salzsäure aufgelöst und ins Abwasser eingeleitet worden. Jetzt haben die Saudis auch noch die Grünen am Hals…


Jetzt aber Schluss mit dem Horror, ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit!

 

 

Ihr

Günter Morsbach

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