Geht doch! Wie der weltbeste Bürgermeister seine Multikultistadt in Ordnung brachte

Bart SomersSein Name: Bart Somers, 53 Jahre, Mitglied der flämischen Liberalen und seit 17 Jahren Bürgermeister der 86.000 Einwohnerstadt Mechelen im belgischen Flandern. Die internationale Denkfabrik City Majors Foundation wählte ihn zum „World Mayor“ also dem weltbesten Bürgermeister. Warum?

Seine Stadt war eine komplette No-Go-Ära, vermüllt, jährlich 1.500 Autos aufgebrochen, 700 Senioren überfallen, 2.000 Wohnungseinbrüche und man konnte die Einkaufsstraßen nicht betreten, ohne angepöbelt zu werden. Somers hat mit einer sanften Multikulti-Strategie, kombiniert mit einer harten Law-and-order-Politik, nach seiner Wahl eingegriffen. In Mechelen leben Menschen aus 138 Nationen und jeder kann sich heute als gleichberechtigter Bürger fühlen. Aber an erster Stelle steht jetzt in der vorher verwahrlosten Stadt kompromisslos die Sicherheit. Seine Stadt gibt dafür und für Sicherheit und Sauberkeit pro Einwohner soviel Geld aus, wie keine andere Stadt seines Landes. Die Polizei wurde um 50% von 200 auf 300 Beamte erhöht und 256 Überwachungs-Kameras installiert. Die Straßenkriminalität sank um 75%.

Hat der hohe Zuwandereranteil in der Stadt den Islamismus begünstigt? Mechelen liegt zwischen den Großstädten Brüssel und Antwerpen, Hochburgen des militanten Salafismus. Dort sind es die problematischen Ghettos, aberin Mechelen zählt das Angebot des Miteinanders. Aus Brüssel zogen 200 Leute in den Dschihad, aus Antwerpen 93 und 27 aus dem kleinen Städtchen Vilvoorde. „Als Mecheler sind wir stolz darauf, dass bislang kein Einziger von uns aus in den Nahen Osten ging“. Somer nennt einen der Gründe. Auffällige Jugendliche kommen in ein Erziehungsprogramm. Die betroffenen Eltern unterschreiben einen Vertrag, dass sie alles daran setzen, ihre Kinder von der schiefen Bahn abzuholen, sonst zahlen sie eine Strafe. „Würde man erst einmal die Kontrolle an kriminelle Banden abgeben, kämen auch die Extremisten“, sagt Somers. Er hat die früheren Problemviertel aufgehübscht, für konsequente Reinigung der Straßen gesorgt, Parks und Spielplätze angelegt.

Bart Somers hat den Bürgern der einst schlimmsten Stadt in Belgien eine neue Identität gegeben: „Wir sind wieder wer!“ Das ließ die Einwohner zusammen wachsen, ungeachtet der Herkunft, Religion und der politischen Unterschiede. Beispiel: während früher rund eine Drittel der Mecheler stramm rechts wählte, waren es bei den letzten Kommunalwahlen gerade mal 8,7%. Fazit: Integration geht, wenn man es kann! Glückwunsch, Bart Somer, zu dieser Leistung!

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