Der Preis der Korruption

Trump muss die Wahlspenden abarbeiten

Direkte Korruption ist es rein rechtlich nicht, wenn Organisationen oder Firmen deftige Wahlspenden an Kandidaten oder Parteien machen. Aber es ist offensichtlich, dass früher oder später Wohlwollen eingefordert werden wird. Jetzt präsentiert die amerikanische National Rifle Association Trump die Rechnung für eine 30 Millionen Dollar Spende für Trumps Wahlkampfbudget. Nur keine Verschärfungen beim US-Waffenrecht!

Ein 19-jähriger Schüler in Parkland/Florida hat die Serie der Massenmorde in den USA fortgesetzt. Die Reaktion aus dem Weißen Haus kam wie aus dem Anrufbeantworter „Das hat nichts mit den Waffengesetzen zu tun, man müsste besser auf Gestörte aufpassen“. Und: „Die Schulen müssen besser bewacht werden“. Dann folgte die typische, jenseits der Wahrheit verkündete Schuldzuweisung Trumps: „Die Demokraten haben doch vor mir die Mehrheit im Parlament gehabt und zu Obamas Zeit wurde nichts gegen den Waffenbesitz getan“. Gelogen, denn zur Veränderung des betreffenden Zusatzartikels zur Verfassung braucht man in den USA eine 2/3-Mehrheit, die von Trumps Republikanern verweigert wurde.

Tausende, vor allem junge Amerikaner, demonstrierten nach dem Massaker in Fort Lauderdale/Florida gegen die Waffenlobby. Die Schülerin Emma Gonzales (18) rief in Richtung Trump in die Mikrofone der Welt „Schämen Sie sich“. Sie sollte „Person of the Year“ werden. Unsere Stimme ist ihr sicher.

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