Berlin, Pinkel-City of the World

Gender-Klos werden zum großen Wurf des Rot-Rot-Grünen Senats

Am 8. Dezember feiert die Linksregierung unserer Hauptstadt das einjährige Jubiläum. Was für ein Datum! Andere Hauptstädte der Welt sind Kultur- oder Wirtschaftsmetropolen, aber Berlin will „Regenbogen-Hauptstadt“ werden.

Als Promoter des kühnen Projekts sieht sich der grüne Justizsenator Dirk Behrend. Ihm verdankt die Stadt den ersten Meilenstein in die Welt der „Best-of Städte“. Er zieht die erste echte Toiletten-Reform der Welt gnadenlos durch. Mit Peanuts wie der Sanierung von Schultoiletten gibt er sich nicht ab, sollen sie doch weiter eklig verdreckt und verschissen sein. Es gibt nämlich ein weltweit unerkanntes Genderproblem: Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Transsexuelle irren jede Nacht hilflos durch Berlin und finden keine für sie passenden Toiletten. Herz zerreißende Szenen spielen sich auch vor den nach „Männer“ und „Frauen“ bzw. „Herren“ und „Damen“ bezeichneten Aborten ab, da hier schlimme Fälle von geschlechtsbezogener Diskriminierung vorliegen. Warum wird Damen der Zugang zu den schneller frei werdenden Herrentoiletten verweigert? Hier wird nun Abhilfe geschaffen. Mit Millionenaufwand werden Toiletten in öffentlichen Gebäuden neu beschriftet. Das H und das D werden entfernt, sie dürfen nur noch schlicht „Toiletten“ heißen. Also Achtung: Wenn künftig Damen an den in Urinale pinkelnden Herren vorbeilaufen, nicht vor Schreck daneben oder in die Hose pinkeln. Es sind keine von Neugier geplagten Frauen, sie suchen nur die nächste frei werdende Klokabine.

Dann bleibt aber immer noch der zeitsparende Vorteil des maskulinen Stehpinkelns. Ein typischer Fall von Geschlechtsdiskriminierung. Aber es kommt Abhilfe. Eine hochrangige Expertenkommission der parteilosen Umweltsenatorin Regine Günther erstellte ein „Toilettenkonzept Berlin“. Vorgabe: Aus Gründen der Gleichstellung sind Pissoirs nur für Männer nicht mehr hinnehmbar. Also braucht man auch Urinale für Frauen. Fündig wurde man auf der Suche nach einem Gender-neutralen Pissbecken bei dem italienischen Designer MatteoThun. Er hat 2004 den Designerpreis „Compasso d’Oro“ für das Frauen-Urinal „Girly“ bekommen. Stehpinkler beider oder besser aller Geschlechter können auf der Parkplatztoilette im Rasthaus „Parforceheide“ am Stadtrand von Berlin einen Prototyp testen. Vielleicht werden die „Girlys“ zu einem Wallfahrtsort für Voyeure und Berlin zur „Welt-Pinkel-City“. Auf den Großflughafen BER kann man vielleicht verzichten, aber die Fachmesse „Interklo“ könnte man nach Berlin holen. Auf den Ständen kann dann ausprobiert werden! Bisher nur ein Gerücht: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller ist für den Pinkel-Nobelpreis vorgeschlagen worden. Es lebe Pinkel-City!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s