Blitzlichter aus den Nachrichtenstudios

Trump to go

Ein Professor einer hoch angesehenen amerikanischen Universität hat erklärt, dass sich bei Trumps Auftritten an der Körpersprache ablesen ließe, dass er Alzheimer im Anfangsstadium habe. Wir können das nicht beurteilen. Oliver Welke von der Heuteshow kommentierte das so: “Dann können wir ihm in zwei Jahren sagen, dass seine 8 Amtsjahre vorbei sind und er ein großer Präsident war“. Mit diesem Gedanken könnten wir uns anfreunden.

Paradise Papers

Die Berater der Queen, Lewis Hamilton, Siemens und Tausende anderer sollen Gelder in Steuerparadiesen angelegt haben. 13,4 Millionen Dokumente dienen als Beweis. Man sollte mit Be- und Verurteilungen differenzieren. Wer illegales Geld und/oder Schwarzgeld verschoben hat, hat alle ehrlichen Steuerzahler und nicht nur den Staat betrogen. Wer sich aber für seinen Firmensitz und Geschäftstransaktionen die steuerlich beste Adresse ausgesucht hat, wurde eher gut beraten. An alle Kritiker: Staatliche Steuervorteile werden von demokratischen Regierungen bei Firmenansiedlungen angeboten. Das müssen dann auch die Regierungen untereinander abschaffen, nicht die Firmen und Anleger. So lange Steuervergünstigungen ein legitimes Mittel des Wettbewerbs der Staaten untereinander sind, kann doch niemand öffentlich „Steuerhinterzieher“ genannt werden, der offizielle Regierungsangebote annimmt. Die EU-Oberen kannten und kennen die Steuergesetze aller Länder und lassen sie gewähren. Unmissverständlich gesagt, Steuerhinterziehung ist etwas anderes als die Nutzung von Steuervorteilen.

Seehofer

Der Ministerpräsident hat Bayern gut regiert. Wohlstand und Prosperität wissen seine Bajuwaren zu schätzen. Nach der Konfrontation mit Frau Merkel und ihrer CDU fand er bei manchen Bürgern Zustimmung, bei machen Irritationen und bei vielen heftige Ablehnung. Wem das noch nicht genug war, dem wurde bei der gemeinsamen Wahlkampf-Pressekonferenz Merkel/Seehofer, einer drittklassigen Schmierenkomödie, kotzübel. Wenn schon nach Seehofer Frau Merkel einen „Unrechtsstaat“ geschaffen haben soll, dann hätte Seehofer den Puig-Demont machen müssen. Die 38,8% für die CSU spiegeln die Verwirrung über das angerichtete Seehofer-Chaos wieder. Ob der voraussichtliche Nachfolger da besser als Seehofer ist, sei erst einmal dahingestellt. Er war zu oft „His Master’s Voice“.

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