Der General und die russischen Atombomben

General a.D. Klaus Naumann war Gastredner auf der Nürnberger Sicherheitstagung in der vergangenen Woche. Den Spruch der Kanzlerin „Europa muss seine Sicherheit in die eigenen Hände nehmen“ kommentierte er klar: „Nein, aber es kann damit begonnen werden“. Dazu benötige man ein Budget von 3% des Bruttosozialprodukts für Verteidigung, innere Sicherheit und (vorbeugende) Entwicklungshilfe im Ganzen, statt der von Trump geforderten 2% für die Verteidigung alleine.

Russland sieht er unter dem Druck wirtschaftlicher und finanzieller Probleme. In der konventionellen Bewaffnung liege die russische Armee hinter Europa und gewaltig hinter den USA. Deshalb seien die Atomwaffen der Dreh- und Angelpunkt der russischen militärischen Strategie.

Russland sei stark in Probleme verwickelt, die mit der Erosion der Staaten im Süden und Südosten in der Umgebung Russlands zu tun haben. Die Türkei sei als Regionalmacht zu schwach, im Nahen Osten drohten Religionskriege, die Jahrzehnte dauern könnten und der Terror sei eine ständige politische Gefahr.

Sein leidenschaftliches Plädoyer gilt der engen Verbindung Europas mit den USA innerhalb der NATO, denn „respektiert wird nur der, der im Ernstfall seine Meinung auch militärisch durchsetzen kann“.Und: „Ohne die USA nimmt Putin Europa nicht ernst“.

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