An den Wahlprogrammen werdet ihr sie erkennen!

Dominieren die alten Gassenhauer oder mutige Zukunftsgedanken?

In der Vor-Wahlzeit reden viel Spitzenpolitiker schon über die Wahlthemen. Allen voran der neue SPD-Star Martin Schulz. Dessen Kreativität und Weitsicht spricht schon für sich. Bemerkenswert sind die Beifallsstürme, die seine alte Kamelle „Rückschnitt der Agenda 2010“ bei den Genossen auslöst. Höhere Steuern für Reiche und solche, die man dafür hält. Höhere Löhne und Mindestlöhne für die Normalos. Längerer Bezug von Arbeitslosengeld, geradezu sensationell! IKEA und Google sollen richtig Steuern zahlen. (das hätte er mal als EU-Parlamentspräsident seinem Duzfreund Juncker sagen können, dem Patenonkel der Niedrigsteuerländer).

Die Liste der Themen, die aus dem Blick zurück resultieren, lässt sich lange fortsetzen. LINKE und GRÜNE werden bei diesen Punkten noch eins draufsetzen. Das beweist nur eines: wer in der Vergangenheit lebt, kann die Zukunft nicht gestalten.

Was die Menschen bewegt oder bewegen sollte ist der Blick auf das,was kommen wird. Wir wissen, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre etwa die Hälfte der jetzigen Tätigkeiten wegfallen wird. Man denke an die Taxifahrer, die man im selbstfahrenden Auto nicht mehr braucht. Oder an die Kfz-Werkstätten, die für simple E-Autos nicht mehr nötig sind oder an Anwälte, die elektronischen Ratgebern zum Opfer fallen werden.

Wo liegen die Antworten? Ist das bedingungslose Grundeinkommen die Lösung und wer soll es erarbeiten? Was sind weitere Alternativen?

Wirtschaftliche Umbrüche gab es schon immer, man denke an die Weber im alten England oder die Heizer auf der E-Lok. Rente mit 67, Mütterrente oder Jobgarantien helfen nicht wirklich. Wäre der Reitende Bote eine politische Partei, wir würden die klügsten Köpfe ins Boot holen und Strategien für die Zukunftsgestaltung allgemeinverständlich formulieren. Die Zukunftsthemen kann man mit den Ladenhütern aus vergangenen Jahren vielleicht ein bisschen verdrängen, aber, wie Karl Valentin schon sagte: „Wann wird es wieder so, wie es früher niemals war!“

PS: Folgt die Union mit den Wahlschlagern Ausländermaut und Obergrenzen?

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