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Garantiert keine Fake-News!

Ein Trauermarsch für die Mietpreisbremse

Es muss der Politik immer wieder in den Fingern jucken, den Markt einmal zu besiegen. Jeder weiß, dass bei Verknappung eines Guts – in diesem Fall Wohnungen – die Preise steigen und bei einem Überangebot sinken. Trotzdem sollte, aus verständlichen sozialen Motiven per Gesetz mit einer Mietpreisbremse der Markt bezwungen werden. Jetzt wird ein Scheitern des Projekts eingestanden. Fazit: erst wenn ein gesättigter Markt erreicht ist, werden die Mieten wieder günstiger. Wir haben aber keine großen Hoffnungen, dass die Politik bei der Versuchung zur Wirtschaftslenkung lernfähig wird. Der nächste Versuch wird kommen!

marsch

Erstaunliche Umfrage

Trotz des Anschlags in Berlin sind die Bürger sehr sachlich geblieben. Die Zustimmung zur Politik der Kanzlerin und dem „Wir schaffen das“ stieg auf 57%.

Schulz wird Gabriel

Wir müssen es zugeben, wir mochten unseren Vizekanzler, SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Lautsprecher Martin Schulz übernimmt das Amt des SPD-Chefs und wird Kanzlerkandidat. Gabriel war als Wirtschaftsminister nicht fehlerfrei, besonders beim Thema „Energiewende“ hat er auf ein „weiter so“ gesetzt, statt auf mehr Marktwirtschaft. Im Fall Kaisers/Tengelmann hat er sich die Rolle des „Arbeitsplatzretters“ aufdrängen lassen. Aber, er hat auch Flagge zeigen können. Wer ihn einmal bei aufgeregten Diskussionen mit TTIP-Demonstranten erlebt hat, musste seine Schlagfertigkeit und Standhaftigkeit genauso bewundern wie die Gelassenheit in den innerparteilichen Debatten der SPD.

Amerikas Arbeitslose

Wenn man Trumps Sprüche für neue Jobs hört, meint man, die USA wären das Land der vereinigten Arbeitslosen. Tatsache ist, dass die USA eine jährliche Quote von 4,8% verzeichnen. Woanders nennt man das Vollbeschäftigung. Im Detail gibt es, zugegeben, viel zu meckern. Aber braucht man bei dieser Zahl neue Zölle, Importdiskriminierungen und einen massiven Einfluss auf Managemententscheidungen? Muss man deswegen Waren für die Amerikaner teurer machen und werden amerikanische Angebote dadurch auf dem Weltmarkt attraktiver? Jobs, Jobs, Jobs, verrennt sich da einer?

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