Was ist los auf der Welt? Unser Wochentelegramm mit dem TTIP-Aus und der McPomm-Frage

TTIP-ex

Die „Partner“ sehnen ein Gesprächsende herbei. Wegen der amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November war es das Ziel, die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen EU-USA noch während der Präsidentschaft von Barak Obama abzuschließen. Das war keine gute Entscheidung. Brexit, Wahlkampf in Amerika, Vorwahlkampf in Deutschland und Frankreich, keine Regierung in Spanien, wie soll da ein kompliziertes Abkommen durch die 27 europäischen Nationalparlamente, das EU-Parlament und das der USA gehen?

Bei uns ist die Diskussion emotionalisiert worden. Begonnen hat es mit dem lächerlichen Chlorhühnchen gegen Salmonellenhühnchen und anderem Klein-Klein, Desinformationen und vor allem der überflüssigen Geheimhaltung. Das alles basierend auf wirklichen oder erfunden-übertriebenen Knackpunkten, gewürzt mit einem kräftigen Schuss Antiamerikanismus. Nach dem Russlandembargo, den Türkeiwirren und dem Brexit hätten uns Handelserleichterungen mit den USA (und Kanada) gut getan. Jungs, macht doch einfach ein Jahr Denkpause und setzt dann neue Gesprächsführer ein. 2018 muss das verhandelt sein!

Steuern runter!

Im Wahlkampf werden sich die Parteien wieder genug Möglichkeiten zur Geldverschwendung einfallen lassen. Schließlich kann Geldausgeben ja zur Sucht werden. Deshalb hat der kluge Wolfgang Schäuble dem mit einem Steuersenkungskonzept einen Riegel vorschieben wollen. Gut so! Die Ausgabenfanatiker reden schon wieder von „Steuergeschenken“. Was für ein blödes Wort. Steuern sind Abgaben, die werden eingetrieben. Geschenke kauft man und verschenkt sie von Herzen!

Keine neue Italien-Extrawurst

Die Toten von Amatrice waren noch nicht in den Särgen, da reklamierte Premier Renzi eine EU-Sondererlaubnis für neue Zusatzschulden. Offiziell zum Wiederaufbau der Dörfer.

Bloß nicht! Er stockte jedes Jahr mit irgendwelchen Begründungen den riesigen Schuldenberg auf. Der smarte Matteo soll mal seine Ausgaben straffen!

mApple

Fauler Apfel

13 Milliarden Euro Steuern soll Apple nachzahlen, da die Firma einen krummen Deal mit dem irischen Staat ausgehandelt habe. Ist wohl Ok, wenn die gültigen Spielregeln gebrochen wurden. Schon schwadronieren Politiker von einheitlichen Steuern in der EU.

Die Länder der EU brauchen Steuerwettbewerb, keine Einheitssteuern. Zwischen den Ländern der USA funktioniert das auch.

McPomm

Bei den Landtagswahlen soll die AfD 20 bis 25% der Stimmen bekommen. 48.400 Ausländer = 3% der Bevölkerung leben in dem dünn besiedelten Land. Das hätte Platz genug und ist vom Bevölkerungsschwund Ost (-14%) geplagt, also am aussterben. Die meisten Eingeborenen werden noch nie einen Flüchtling gesehen haben und kennen die Burka nur von Wahlplakaten. Spinnen die McPommes?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s