Seht mal her, es geht doch!

Thomas Strobl macht Integration

Seit Beginn der großen Flüchtlingszuwanderung im letzten Herbst rufen wir nach einer praktikablen Arbeitsgenehmigung für Asylsuchende. Es darf doch nicht sein, dass junge Männer Monate oder Jahre untätig in Heimen herumsitzen. Doch Arbeit als Schlüssel für eine erfolgreiche Integration ist ein von der Bürokratie verminter Weg. Dass es anders geht, zeigte in einem Festvortrag bei einem Unternehmerkongress der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister von Baden-Württemberg Thomas Strobl, auf. Er ist erst seit kurzem innerhalb der Grün-Schwarzen Koalition im Amt.

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In seiner Heimatstadt Heilbronn hatte er ein Treffen mit Mitgliedern der örtlichen Handwerkskammer. Die Chefs klagten über den Mangel an Arbeitskräften, nicht einmal Hilfskräfte seien zu bekommen. Strobl stellte die logische Frage, warum man denn nicht auf Flüchtlinge zurückgreifen würde. Gemeinsame Antwort der Handwerksmeister: Dürfen wir nicht einstellen, Arbeitsagentur und Migrationsbehörde blockieren das und veranstalten einen bürokratischen Hürdenlauf. Strobl kontaktierte die örtlichen Amtsleiter und mahnte eine enge Kooperation miteinander und mit der Handwerkskammer an. Er telefonierte mit dem obersten Chef beider Behörden, Frank-Jürgen Weise. Der gab eine Anweisung an die Heilbronner Amtsleiter und seitdem funktioniert ein 24-Stunden-Service zur Einstellung von Flüchtlingen. Geht doch!

Thomas Strobl, den Namen muss man sich merken.

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