Bürokratie verhindert Bau von Flüchtlings- Billigwohnungen.

PM – Immobilienexperte: Frau Merkel, das sind die wichtigsten Punkte für Ihr Beschleunigungsgesetz zum Bau von Flüchtlingsunterkünften!
Hamburg/Eckental – Neben der schnelleren Bearbeitung von Asylanträgen
und der finanziellen Entlastung von Ländern und Kommunen soll ein „Beschleunigungsgesetz“ den raschen Bau und Ausbau von dringend benötigtem Wohnraum für Asylbewerber ankurbeln.
Der bayerische Immobilienunternehmer Markus Gildner, der mit dem innovativen Wohnkonzept für Flüchtlinge „The Peoples Project“ (www.thepeoplesproject.eu) deutschlandweit von sich reden macht, präzisiert die dringendsten Veränderungen in 3 Punkten:
1. Die Anwendung der Stellplatzverordnung muss dringend angepasst werden!
Flüchtlinge und Asylbewerber haben keine Autos. Trotzdem pochen die Gemeinden immer noch auf die Schaffung von Parkplätzen nach Anzahl der Wohnungen. Sinnvolle Projekte mit vielen kleinen Wohnungen scheitern somit mangels Parkraum.
Markus Gildners Forderung: Regelung der notwendigen Stellplatzanzahl nach Anzahl der Betten, wie dies z.B. die bayerische Bauordnung in Anhang 1, Ziffer 1.12 für Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte vorsieht: ein Stellplatz je 30 Betten.
2. Die Verwirrung bezüglich WOHNEN oder SOZIALER UNTERBRINGUNG muss beseitigt werden!
Handelt es sich bei der Unterbringung von Flüchtlingen um WOHNEN oder
SOZIALE UNTERBRINGUNG? Dies liegt bisweilen im Ermessen der Verwaltungsgerichte. Nicht selten nutzen „besorgte Bürger“ dies als Einfallstor für eine Klage auf Gebietserhaltungsanspruch gegen ein Bauvorhaben, um die Unterbringung von Flüchtlingen in ihrer Nachbarschaft zu verhindern. Die Nutzungsart für Wohnraum ist in der sog. Baunutzungsverordnung geregelt. Dieses Gesetz hat eine Definitionslücke. Es gibt unter anderem allgemeine Wohngebiete (WA), reine Wohngebiete (WR), Gewerbegebiete (GE) und Mischgebiete (MI). So unterschiedlich die Gebietstypen sind, so verschieden sind auch die möglichen Arten der Nutzung und deren Gebietsverträglichkeit.
Markus Gildners Forderung: Es muss eine bundeseinheitliche Definition
von WOHNEN für Flüchtlinge anhand messbarer Kriterien geben. Z.B. bedeutet WOHNEN, dass maximal vier Personen in einem Schlafraum nächtigen und die Funktionsräume (Küche, Bad etc.) von nicht mehr als
10 Nutzern frequentiert werden.
3. Weg mit dem teuren und aufwändigen Status „Sonderbau“ für Flüchtlingsunterkünfte!
Asylbewerberunterkünfte gelten entweder als Wohnbauten oder als Wohnheime. Ein Wohnheim ist baurechtlich ein sog. Sonderbau für besonders schutzbedürftige Personen (wie Schulen, Kliniken, Pflegeheime, Kindergärten etc.) mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für die Notfall-Evakuierung. Dies hat dramatische Folgen für Planung, Genehmigung, Zeitdauer und Kosten der
Umsetzung.
Markus Gildners Forderung: Asylbewerber sind weniger gefährdet als die Nutzer von Pflegeheimen, Kindergärten und Schulen. Lediglich von der höheren Belegungsdichte geht ein erhöhtes Risiko aus. Deshalb sollten Flüchtlingsunterkünfte generell als Wohnbauten gelten – mit einer Obergrenze für die Belegungsdichte.
THE PEOPLES PROJECT ist eine Privatinitiative des Unternehmers Markus
Gildner für den Bau und die Bereitstellung von menschenwürdigem Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber. Gildner plant bereits weitere Neubauprojekte für Flüchtlinge in Bayern. Umfassende Informationen finden Sie unter http://www.thepeoplesproject.eu
Pressekontakt:
THE PEOPLES PROJECT GbR
Markus Gildner
Eckenbachstraße 6
90542 Eckental
Telefon: 0179/296 4909
Mail: info@thepeoplesproject.eu

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