Asylanten an die Werkbank

Unternehmen, Asylbewerber und den Staat jetzt entlasten

Werfen wir gerade mal, ohne auf die Bürokraten zu achten, Asylbewerber, Flüchtlinge, Zugewanderte, Abzuschiebende und Geduldete in einen Topf. Alle diese Menschen befinden sich in einem Status, der ihnen keine klare Zukunftsperspektive in unserem Land bietet. Täglich kann sich für sie etwas zum Negativen ändern. Wer möchte so leben?
Sie alle laufen wie die Hamster in einem bürokratischen Rad. Flüchtlingsämter, Arbeitsagenturen, Sozialämter, Familienbetreuung und wie die Ämter alle heißen, alle haben Karteiblätter oder Dateien über diese Menschen, eine Verwaltung des Wartens. Teils sitzen die Arbeitswilligen in Flüchtlingsheimen zur Untätigkeit oder zu Stumpfsinn verdammt, Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre lang.
Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die 50.000 freie Lehrstellen und bis zu einer Million offene, unbesetzte Arbeitsplätze haben. Da lautet doch die große Frage: Warum können beide Seiten nicht zusammenfinden? Und wie könnte das gehen?

Schuelerzeitung-Riss
1. Geduldete oder Personen mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung, die eine Bestätigung über gute Deutschkenntnisse und einen Arbeitsplatz haben, sollten Abschiebeschutz, eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis mit einem Einbürgerungstermin als Ziel haben, vorausgesetzt, sie lassen sich nichts zu Schulden kommen. Sie werden gebraucht!
2. Personen mit Asylantenstatus: Wer deutsche Sprachkenntnisse und Berufskenntnisse hat, sollte sofort von Firmen, auch für Zeitarbeit, angeworben werden dürfen und dadurch auf Sicht eine gute Bleibeperspektive bekommen. Raus aus den Heimen!
3. Wir brauchen eine „Ausländerbörse“, im Netz oder auf lokalen Arbeitsplatz-Messen, damit niemand Zeit verschwendend in der Bürokratie hängen bleibt. Ran an die Jobs!
4. In den Medien und kürzlich in einer Talkshow betonte ein Politikvertreter, dass es für Ankommende einfach Monate oder Jahre dauere, bis die gesamten Erfassungen abgeschlossen seien. Dazu kommen Ortswechsel, Lagerkoller und Verunsicherungen. Textilfabrikant Wolfgang Grupp erklärte anhand eines Beispiels, wie er am Rande der Legalität, aber gerade noch legal einen Näher aus Äthiopien kurzfristig eingestellt habe, der schon nach Tagen zu seinen besten Leuten zähle. Jetzt folgen 3 Syrer. So geht Integration!
Die Politik ist gefordert die Arbeitsplatzbesetzung schnell und kräftig zu entbürokratisieren. Unsere künftigen Mitbürger sollen Deutschland helfen und nicht an Langeweile eingehen!

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