Wohin mit dem Weltfußballverband FIFA?

fifa-praesident-sepp-blatterIn jedem Fernsehbericht über die Skandalnudeln der FIFA sieht man als Rückschau den skandalumwitterten Sepp Blatter, wie er einen Umschlag öffnet, diesen mit gespielter Überraschung öffnet und dann die Karte mit dem Namen des Landes entnimmt, das die nächste Weltmeisterschaft ausrichtet. Was für eine Verlogenheit! Zur Bedingung für eine WM-Ausrichtung muss das Gastgeberland übrigens auf alle Steuereinnahmen aus der WM verzichten und soll, wie bei der Bewerbung Großbritanniens, das Geldwäschegesetz außer Kraft setzen. Das sagt doch schon alles. Und jetzt, wie soll es weiter gehen? Zweifellos braucht der Weltfußball auch künftig eine Weltorganisation. Nachdem es um ein Geschäft geht, sollte die FIFA auch so organisiert werden. Sie gehört in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und damit der Transparenz verpflichtet sein. Die Weltmeisterschaften könnten rotierend zwischen den Erdteilen zirkulieren, die Auswahl des Gastgeberlandes muss in öffentlicher Sitzung stattfinden. Und vor allen Dingen, der Fan sollte wieder im Mittelpunkt stehen, nicht der Funktionär!

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