Gibt es ihn noch, den ehrbaren Kaufmann?

Bild KaufmannKürzlich hielt Dirk von Vopelius, Präsident der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken einen Vortrag zu diesem Thema. Spontan gehen einem die letzten Skandale durch den Kopf, Insolvenz-Künstler Middelhoff, Pferdefleisch in der Lasagne, manipulierte Zinsen durch die Deutsche Bank, getürkte Abgaswerte bei VW. Und da redet jemand über den ehrbaren Kaufmann?

Dieser Begriff ist 1517 in der Hansestadt Hamburg geprägt worden. Er beschreibt ein auf Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen basiertes Verhalten des Kaufmanns, den ein weltoffenes und freiheitliches Denken auszeichnet. Er steht zu seinem Wort, achtet das Prinzip von Treu und Glauben und er übernimmt Verantwortung für Integrität, Streben nach echter Wertschöpfung, pflegt  Verantwortungsbewusstsein und trifft Entscheidungen unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit.

Diese Führung per Vorbild wird nicht in den täglichen Nachrichten erwähnt oder gar gepriesen,, aber sie gilt für die große Anzahl der kleinen, mittleren und großen Unternehmen, allen voran in den Familienunternehmen. Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner wissen das zu schätzen.

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