Wiederholt sich der Turmbau zu Babel?

Zum verworrenen Flüchtlingsthema gibt es zu viele offene Fragen.

babel

Die Bilder aus Ungarn, Griechenland und Mazedonien lassen an der humanitären Grundrichtung Europas zweifeln. 

Die Bilder aus München zeigen ein von einer großen Mehrheit unseres Volkes getragenes positives Stimmungsbild zugunsten der geschundenen Familien und einer offenen Einstellung zu den künftigen Mitbürgern. Frage 1: Wie werden unsere Leute bei einem ungebrochenen Flüchtlingsstrom in den folgenden Monaten denken, wenn eher die zweifelsfrei kommenden Probleme die Tagesnachrichten dominieren werden? Frage 2: Die herzliche Begrüßung einschließlich Beifall wird per Handy auch in den Herkunftsländern ankommen, welche Emotionen löst das bei den (noch) zuhause gebliebenen aus? Dann gleich zu Frage 3: Unbekümmerte Gemüter glauben noch immer, dass der Zustrom verebben wird. Zeitgleich sitzen ca. 3,5 Mio. Bürgerkriegs-Flüchtlinge aus Syrien in den Zeltlagern hinter der Grenze im Libanon, in Jordanien und in der Türkei. Der Winter kommt, die hygienischen und medizinischen Zustände sind dort unvorstellbar, warum sollten die Menschen dort bleiben? Der Krieg in Syrien wird weitergehen, eine politische Lösung zwischen den Akteuren Assad, IS,Türkei, gemäßigte Kurden, PKK, Sunniten und Schiiten ist nicht vorstellbar. Glauben einige unserer EU-Partner tatsächlich, dass wir den lange anhaltenden Zustrom alleine bewältigen könnten oder wollen sie uns gezielt überfordern? Und dann zu Frage 4: Warum betreiben wir immer noch das Abschieben von Deutsch sprechenden Auszubildenden und beruflich eingegliederten Fachkräften, die dringend gebraucht werden? Frage 5: Warum heißt Facebook „Soziales Netzwerk“, wenn tagelang Hetzparolen wie „Asylantendreck in die Fresse treten“ gepostet werden dürfen, während sich die Lektoren aber um jeden nackten Busen kümmern?

Bella Figura hat der Bürgermeister vom sächsischen Heidenau, Jürgen Opitz (CDU) gemacht. Ruhig und sachlich hat er verdeutlicht, dass der Mob nicht repräsentativ für seine Bürger steht. Übrigens, er hat im Interview gesagt, dass sich braune Demonstranten und der Wanderzirkus linksextremer Chaoten zusammengetan hätten, um in Heidenau gewaltsam gegen die Polizei vorzugehen. Diese Bemerkung wurde von den Medien nicht aufgegriffen, warum?

Eine schlechte Figur macht das zerstrittene Europa, das an den Turmbau zu Babel erinnert und sich in einer babylonischen Sprachverwirrung heillos verheddert hat. Eine absolut gute Figur in der Weltöffentlichkeit macht das Deutschland der Hilfsbereitschaft mit seiner Kanzlerin an der Spitze. Wäre vielleicht einen Nobelpreis wert? Ihre Meinung?

4 Gedanken zu “Wiederholt sich der Turmbau zu Babel?

  1. Der Turmbau von Babel ist aber ein schlechtes Beispiel.
    Ein Ziel des Turms war es ja nun in Babel sesshaft zu werden, statt sich weiter über den Globus zu zerstreuen. Und es klingt wieder die Ursünde an, so sein zu wollen wie Gott.

    Gott setzt dem ein Ende, erzeugt Sprachverwirrung und sorgt eigenhändig dafür , dass sich die Menschen wieder weiter zerstreuen. Seid fruchtbar und mehret euch. Mit anderen Worten: Es ist Gott , der die Vielfalt der Kulturen geschaffen hat. Damit der Mensch so eines Tages die ganze Erde bevölkert und um dem Menschen Demut zu lehren,dass er eben nicht Gott ist.

    Dass die Völker nun wiederkommen ist zum Teil auf unsere eigene Überheblichkeit zurückzuführen. Wir wollten keine gerechte Welt, nichts angeben, andere Völker kontrollieren. jetzt kommt alles zurück. Ich denke das ist gottgewollt. Jetzt reißt Gott den europäischen Turm ein

  2. Pingback: Sankt Bürokratius regiert Deutschland | Reitender Bote

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