Personenumlaufaufzüge

nahles aufzugGroße Augen machte unser Team, als vor Tagen bekannt wurde, dass Arbeitsministerin Andrea Nahles den „Paternosterführerschein“ vorschreiben will. Nur noch eingewiesenes Personal soll die nostalgischen und liebenswerten „Personenumlaufaufzüge“ nutzen dürfen. Das hieße ja, man müsste einen Lehrgang besuchen oder dürfte nur in Begleitung eines im Ein- und Aussteigen sachkundigen „Liftboys“ die Stockwerke überwinden. Der Normalbürger langt sich an den Kopf und fragt sich, ob der Bürokratiewahn im Berliner Arbeitsministerium ansteckend und ob dieser Virus durch Papier übertragbar ist? Der Nahles-Vorschlag ist nach Protesten vom Tisch, aber wir fragen uns, wie es kommt, dass teure Beamte, Juristen und Wissenschaftler im Auftrag der Bundesarbeitsministerin Monate, vielleicht Jahre an so einem Quatsch arbeiten durften. Aber, unser Respekt und unsere Bewunderung gilt der vorherigen Generation, die mit Todesmut täglich Paternoster nutzte, was für Teufelskerle! Als nächstes kommt wohl der Treppenführerschein, denn dort verunglücken mehr Menschen als in den 230 verbliebenen Paternostern.

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