Abraham Lincoln und der Aufstieg Amerikas

Gedanken zum 150. Todestag des 16. US-Präsidenten

Am 04. März 1861 begann der Aufstieg der USA zur Weltmacht. An diesem Tag wurde Abraham Lincoln 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er erbte das große innenpolitische Problem der Abschaffung der Sklaverei, das zum Krieg mit den abtrünnigen Südstaaten führte.

Diesen Krieg gewann er. Aber erst seine intellektuellen Weichenstellungen ermöglichten den wirtschaftlichen Aufstieg der wiedervereinigten USA zur führenden Nation der Welt. Zur gleichen Zeit herrschte in Deutschland noch die Kleinstaaterei und die Kriege der europäischen Großmächte untereinander bestimmten das Leben der Menschen auf dem alten Kontinent.

Präsident Lincoln nutzte die Chance, eine effektive staatliche Struktur zu schaffen um für die USA einen bedeutenden Platz im Welthandel und der Weltpolitik zu erobern. Seine politischen Grundsätze klingen nach einer frühen amerikanischen Version von Ludwig Erhards „Wohlstand für alle“. Hier Lincolns wichtigste Punkte:

  • Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt.
  • Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.
  • Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, wenn ihr Klassenhass schürt.
  • Ihr werdet den Armen nicht helfen, wenn ihr die Reichen ausmerzt.
  • Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.
  • Ihr werden kein Interesse an öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und Freiheit nehmt.
  • Ihr könnt Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selbst für sich tun sollten und könnten.

Abraham Lincoln wurde in seinem 5. Präsidentenjahr am 15. April 1865 von dem Attentäter John Wilkes Booth erschossen. Mit seinem intellektuellen Erbe hat er die USA geprägt wie kein anderer Präsident.

Immer, wenn später seine Grundsätze verletzt wurden, zum Beispiel bei der Immobilien-Schuldenkrise, musste das Land mit anschließenden Finanz- und Wirtschaftseinbrüchen kräftig büßen. Immer dort, wo Hilfe zur Selbsthilfe statt Bemutterung durch den Staat die oberste Maxime blieb, wurde die Arbeitslosigkeit am besten bekämpft. Immer dort, wo Freiraum zur Selbstentfaltung statt staatlicher Bevormundung herrschte, wuchs der Lebensstandard der Menschen am kräftigsten.

Zum 150. Todestag von Abraham Lincoln sollten alle, die auf ideologische Umverteilung, Enteignung, Verschuldung und staatliche Zwangsbeglückung gerne verzichten, eine Gedenkminute für diesen großen Präsidenten der Vereinigten Staaten einlegen. Er hat den Grundstein gelegt, um aus einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land die freiheitliche Führungsmacht zu formen. Respekt, Abraham Lincoln!

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