Der Schrei

Die Meldungen über ertrunkene Flüchtlinge werden zur Routine wie die Wetterkarte.

Der SchreiZu Anfang waren es Meldungen, die noch Emotionen weckten, die Nachrichten über gescheiterte Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertranken. Jetzt haben wir uns daran gewöhnt, zwischen den News  und dem Wetter das Foto eines alten Kahns, vollgestopft mit bunt gekleideten Flüchtlingen, zu sehen. Ca. 4.000 Menschen aus Afrika und Arabien haben im letzten Jahr die Flucht nach Europa mit dem Leben bezahlt, darunter 3.000, die ertrunken sind. Seit dem Jahr 2000 sind es ca. 22.000 Tote, eine Anzahl mit kräftig steigender Tendenz. Europa zu erreichen, ist der gefährlichste Fluchtweg unserer Zeit geworden, trotzdem nehmen täglich verzweifelte Menschen dieses Risiko auf sich. Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Wanderungen, insofern ist das nichts neues. Die Westgoten wanderten nach Spanien, die Ostgoten nach Norditalien und die Vandalen nach Nordafrika. Also, alles schon mal gehabt? Nein, damals fehlten die technischen Möglichkeiten der Information, der Kommunikation und schließlich sollte die Menschheit nach 2000 Jahren klüger geworden sein. Keine Frage, die Fluchtbewegung aus „No-Future-Ländern“ ist eine bitterböse Herausforderung, keine Frage die man aussitzen kann.

Eine Lösung? 

Eine einfache Problemlösung ist nicht in Sicht, was kann man also tun, um Menschen zum Bleiben in der Heimat zu ermutigen, kriminelle Schlepperbanden auszuschalten und eine kontrollierte Einwanderung an Stelle der lebensgefährlichen Flucht zu etablieren? Europa sollte die besten Köpfe des Kontinents aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter der Schirmherrschaft einer Europäischen Institution zu einem „Think-Tank“ berufen und Lösungsvorschläge ausarbeiten lassen. Viel Zeit haben wir nicht, denn  aus dem jetzigen Problem kann jederzeit eine Massenbewegung werden. Die Goten damals konnte keine Armee aufhalten.

PEGIDA- ein Nachruf

Ein Thema der PEGIDA-Demonstranten war die Zuwanderung nach Deutschland. Den Zerfall der Bewegung kommentiert Herausgeber Günter Morsbach in einem Essay unter obigem Titel für die , den Sie hier lesen können.

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