Wochenschau

News der Woche, Trends und Meinungen zu unseren Veröffentlichungen.

 

wochenschauFrauenquote

In der letzten Ausgabe lautete die Schlagzeile „Frauenquote – ein Klischee wird ausgelutscht“. Wie erwartet, gab es ziemlich konträre Kommentare, Anrufe und Mails. Nein, frauenfeindlich sind wir wirklich nicht, Das kann  man auch nicht in den Artikel hineininterpretieren. Wir sind aber klar  quotenfeindlich. Wenn, wie zitiert, der VW-Chef Martin Winterkorn sagt „Frauen in Führungspositionen sind die besseren Männer“, dann meint er, dass die heutigen Damen in den Führungsetagen nicht nur qualifiziert sind, sondern auch Kampfgeist haben und ihren Aufstieg ohne gesetzliche Protektion geschafft haben.  Dieser Erfolgstyp wird sich künftig auch gegenüber den Quotenfrauen durchsetzen. Dass das weibliche Geschlecht führungsstark ist, hat der Schwede Leif Johansson treffend festgestellt „Die Weltbevölkerung umfasst zwei Gruppen von Menschen, eine Mehrheit von 49% Männern und eine Minderheit von 51% Frauen“.

Gaza

Ganze 50 Tage haben sich Israelis und Palästinenser gegenseitig beschossen. Die Millionenstadt Gaza liegt in Schutt und Asche, verbunden mit Obdachlosigkeit, Armut und traumatisierten Familien. Die Führung in Gaza hat das provoziert, wohl wissend, dass dieses Szenario eintreten wird. Nach dem Waffenstillstand folgte wieder mal etwas ganz tolles: Eine Geberkonferenz mit USA, EU und den arabischen Nachbarstaaten, die den Wiederaufbau Gazas finanzieren sollen. So kann man Feindschaften hervorragend pflegen, die einen machen Kleinholz, die anderen zahlen.

Ostukraine

Ähnlich, aber nicht gleich ist die Situation in der Ostukraine. In einer zwar schrägen, aber als Meinungsbildung doch zu wertenden Volksabstimmung in den „Volksrepubliken“ Donetzk und Luhansk hat sich eine deutliche Mehrheit für die Unabhängigkeit von der Ukraine ausgesprochen. Es sind nicht nur die Gebäude der Städte zerschossen, auch die Fabriken sind museumsreif, die Kohle und Stahlindustrie marode. Irgendwann wird diese Region, egal ob unabhängig oder als Vasallenstaat Russlands, bei der Welt für Aufbauhilfe anklopfen. Wir sollten Herrn Putin elegant  den Vortritt lassen.

Junckers Investitionspaket

Als erste Amtshandlung will der neue EU-Kommissionspräsident Juncker ein europäisches Investitionspaket von 315 Mrd. Euro auf den Weg bringen. Investiert werden soll das Geld in  Infrastruktur, Energie, Bildung und  Forschung, finanziert durch Umschichtungen im Haushalt, ohne Mehrausgaben, ohne Schulden. So weit, so gut. Umgesetzt werden soll das Paket durch die öffentliche Hand in den Mitgliedsländern. Lieber Herr Juncker, das wird doch nichts, dann versickert das gute Geld wieder in der Bürokratie, finsteren Kanälen bis hin zu mafiösen Strukturen. Lokale Politikgrößen, besonders in den Südländern, haben doch gezeigt, wie schön man EU-Gelder in unsinnige und auf ewig unrentable Projekte lenken kann. Privatwirtschaftliche und damit der Nachhaltigkeit verpflichtete Organisationen und Unternehmen wären die besseren Adressen.

-gm

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