Hilfe, „Made in Germany“ setzt Rost an!

Das weltbekannte Herkunftssiegel nimmt Schaden. Wirtschaftsministerium und BDI sollten miteinander gegensteuern.

schrottNach dem 2. Weltkrieg wurde Deutschland gezwungen, seine Produkte mit „Made in Germany“ zu kennzeichnen. Die Siegermächte erhofften sich damit ein negatives Image der Produkte des Kriegsverlierers. Schnell wurde daraus ein Gütesiegel für deutsche Qualität und damit Teil des Wirtschaftswunders. Verspielen wir jetzt diesen wertvollen Ruf?

Da seien mal 4 Beispiele genannt, der Flughafen BER, die PKW-Maut, die verrotteten Brücken und Straßen und das Bundeswehr-Desaster. Der Berliner Großflughafen dient schon lange als Zielobjekt von Witzen. Das Image von „Made in Germany bestand aus Qualität, Top-Organisation, Pünktlichkeit und Spitzen-Ingenieurleistungen. Und der BER? Katastrophale technische Planung, endlose bis unendliche Terminverzögerungen, nachlässige Aufsicht beim Projektmanagement, inakzeptable Ingenieurleistungen z.B. beim Brandschutz. Da muss man schon eine Verkaufskanone sein, um noch Aufträge für Großprojekte im Ausland zu akquirieren. Dann die törichte PKW-Maut.  In der Nachkriegszeit waren Abziehbilder der absolute Hit für die Kinder. Heute im IT-Zeitalter will der Verkehrsminister tatsächlich für 61,5 Millionen Fahrzeuge Abziehplaketten per Post verschicken und von Politessen kontrollieren lassen. Da kann man nur den Kauf von Post-Aktien  empfehlen, dort wird dann das große Geschäft mit den 61,5 Millionen Briefmarken gemacht.

Weiter geht es mit den maroden Brücken und Straßen. In jeder Firma gibt es für die Maschinen einen Wartungsplan. So wird sichergestellt, dass keine Maschine in der Substanz geschädigt wird. Wider besseren Wissens haben wir wichtige Teile unserer volkswirtschaftlichen Infrastruktur verkommen lassen. Das dafür vorhandene Geld wurde im wählerwirksamen Aktionismus verbraten, Nach dem Offenbarungseid begann der Ruf nach zusätzlichem Geld. Frage: warum kann die Schweiz mit viel ungünstigerer Witterung, Bergpässen, Brücken und Tunnels (bei geringeren Steuersätzen) ihre Infrastruktur vorbildlich pflegen?

Nun die Bundeswehr. Bei den Lieferungen an die Kurden wurde das bisher gekonnt versteckte Desaster offenbar. Deutsche Hubschrauber und Jets nicht einsatzfähig und Drohnen frieren ab -19% ein. Transportmaschinen kamen nicht weit, Flüge mit Waffenladungen dauerten Tage, bis gecharterte Maschinen Kurdistan erreichten. Nach dem Auspacken unserer Bundeswehrwaffen kam die große Enttäuschung bei den kurdischen Kämpfern auf, „Schrott!“. Herrschaften, Deutschland hat einen Ruf zu verlieren!

-gm

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