NEU: Das Schweigende Telefonat

Bei der Anhörung zur Friedrich/Oppermann-Affäre wurde eine neue Kommunikationstechnik öffentlich gemacht, “Schweigend telefonieren“

Im Innenausschuss des Bundestags fand eine Anhörung zur Edathy-Affäre statt. Sowohl SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, ein früherer Richter, als auch Bundeskriminalamt-Chef Jörg Ziercke (SPD) waren vorgeladen. Es ging um einen Anruf von Oppermann bei Ziercke, der ihm bestätigen sollte, ob gegen den Abgeordneten E. tatsächlich ermittelt würde. Vor Tagen noch vermeldete Oppermann seinerseits, dass Ziercke ihm dies innerhalb eines Telefonats klar bestätigt hätte, später korrigierte er, Ziercke habe geschwiegen und er habe dessen Schweigen als Zustimmung gedeutet. Zum besseren Verständnis haben wir den Ablauf des Telefonats nachgestellt. Oppermann ruft an, Ziercke: „Wer ist da?“ Oppermann: „Sage ich nicht“, Ziercke: „Dann sage ich auch nichts!“ und schweigt eine Minute. Oppermann seufzt und schweigt 45 Sekunden. Ziercke hüstelt, nach 50 Sekunden schneuzt er seine Nase gründlich und schweigt anschließend weitere 30 Sekunden. Oppermann stöhnt 20 Sekunden. Ziercke: „Wenn es darum geht, sage ich garnichts mehr“ und schweigt eine weitere Minute, Oppermann legt auf und ruft Vizekanzler Gabriel an „Ziercke hat alles bestätigt“. Auf Nachfrage informierte uns die Telekom übrigens, dass schweigende Telefonate zu den gleichen Gebühren abgerechnet würden, wie traditionelle Gespräche, Gerüchte besagen aber, dass O2 einen Spezialtarif auf den deutschen Markt bringen will.

-gm

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