Prost Neujahr, liebe Parteien!

In unserem Neujahrsgruß haben wir mal in alphabetischer Reihenfolge zusammengefasst, wie wir Euch aktuell sehen.

AfD: Das war ja ein echter Blitzstart zur Bundestagswahl, fast die 5 % geschafft. Noch muss sich herausstellen, ob das jetzige Profil mittelfristig reicht. Der Europawahl kann die neue Kraft optimistisch entgegen sehen.

CDU: Die linke Mitte hat die CDU gut besetzt, ob man die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte so noch binden kann, bleibt offen. Das Hauptargument pro CDU ist und bleibt die Kanzlerin, ein riskanter Kurs.

CSU: Wie man thematisch und personell die ganze gesellschaftliche Mitte ansprechen kann, hat die CSU bei der letzten bayerischen Landtagswahl gezeigt. Mit dem Maut-Blödsinn wurde aber leider eine rein populistische Karte gezogen. Statt für eine mautfreie Autofahrt durch ein geeintes Europa zu kämpfen, zockt man lieber die europäischen Autofahrer noch mehr ab. Liebe CSU, das war und ist voll daneben!

FDP: Ja, Leute, das Politiktalent Westerwelle hat Euch auf fast 15 % gebracht und dann zerlegt, mit Hotelsteuerbonus, Wahl des falschen Postens (Außen- statt Finanzminister),  Personalquerelen statt Steuersenkungen. Ist ein Comeback möglich? Bei den Koalitionsverhandlungen 2013 haben wir die Stimme der Vernunft sehr vermisst. Wenn diese Nische nicht von anderen Kräften besetzt wird, hat die FDP eine Comeback-Chance, aber sie kann auch voll unter die Räder kommen.

GRÜNEN: Sehr schnell nach der Wahl ist die Rückkehr zu den Kompetenzthemen Umwelt, Energie und Schutz der Privatsphäre in Gang gekommen, bemerkenswert schnell auch die Koalition mit der Union in Hessen, eine interessante und spannende Entwicklung!

DIE LINKE: Die Rot-Rot-Grüne Option bringt der SPD zwar Bewegungsspielräume, aber keine Perspektive. Solange Linke Grußadressen und Glückwünsche an Castro, Chaves und die Organisation der Stasi-Veteranen schickt, ist keine verlässliche Zusammenarbeit auf Bundesebene möglich, aber kommen wird diese wohl irgendwann.

SPD: Sigmar Gabriel ist zu einer Führungsfigur geworden und hat Chancen, die SPD auch bundesweit ein Stück nach vorne zu bringen, in den Ländern ist sie ja stark. Durch die Abkehr vom Erfolgskonzept der Agenda 2010 hat sie versäumt, die guten Wirtschafts- und Arbeitsmarktresultate für sich zu reklamieren und damit die Union gestärkt.

PIRATEN: Das wars denn wohl, trotz NSA kein Wahlerfolg. Ein bischen Kommunismus, ein bischen grün, ein bischen liberal, das braucht doch keiner.

Liebe Leser, alle guten Wünsche zum Neuen Jahr!

-gm

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