Wir-lieben-Euch-Minister gefordert

Nach einer Analyse des Koalitionsprogramms fällt uns eigentlich nichts mehr ein, es klingt alles nach einer Beschäftigungstherapie für Politik und Beamte. Es sind nur zweitklassige Themen und Ladenhüter abgehandelt, wie Frauenquote, Mindestlohn, Doppelpass, Rentenkassenplünderung, Beibehaltung des Schuldenbergs und die hohen Energiekosten. Nun müssen sich die Deutschen quälende vier Jahre lang die verschiedenen Parteimeinungen zu kommenden Gesetzesinitiativen anhören. An geraden Tagen gibt es die „Wir-sind-dagegen-Talkshows“ und an ungeraden Tagen die „Wir-tun-doch-was-für-Euch-Lehrstunde“. Nachdem sich langsam herumsprechen wird, dass man all das Liebe-Wähler-Gesülze am Ende selbst bezahlen muss, wird die Zuschauerquote dieser Shows immer weiter sinken, während Parteien der außerparlamentarischen und parlamentarischen Opposition rapide steigenden Zulauf bekommen werden. Doch wo ist der Lösungsvorschlag? Hier kommt er: Die Kanzlerin ernennt statt des lieben und netten Regierungssprechers Seibert einen Wir-lieben-Euch-Minister. An 7 Tagen pro Woche wäre er gleich nach der Wetterkarte mit seiner 5-Minuten-Show „Regieren ist geil“ auf dem Bildschirm. Die tranigen Koalitionsthemen würden erst in der Taubstummensprache kurz vorgestellt, dann wird die jüngste Regierungsarbeit vom neuen Minister gekonnt analysiert. Unsere Personalvorschlag für den Wir-lieben-Euch-Minister: Lothar Matthäus. Er gilt als volksnah, sehr eloquent und kann komplizierte Vorgänge meisterlich in einfache Worte fassen. Und dazu trinken wir dann ein Gläschen – siehe oben. Prost!

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